Die ersten bekannten Zeitschriften sind 1665 in Paris und London erschienen

Genauso variantenreich wie das heutige Zeitschriftenspektrum waren auch die Anfänge der Zeitschrift. Sie entwickelte sich aus unterschiedlichen Vorläufern: den Flugschriften und Flugblättern, den Streitschriften, den Relationen und Messrelationen, Avisen und Chroniken.

Unter den ersten deutschsprachigen Zeitschriften waren die 1689 begonnenen „monatlichen Unterredungen einiger guter Freunde von allerhand Büchern und anderen annehmlichen Geschichten“ sowie die "Monatsgespräche" des Christian Thomasius (ab 1688).

Im 18. Jahrhundert entwickelten sich die Gattungen Fachzeitschrift, Frauenzeitschrift und im 19. Jahrhundert die Illustrierten.

Publikumszeitschriften und Fachzeitschriften

2005 betrug die Gesamtauflage der Publikumszeitschriften, die von der IVW in Deutschland erfasst werden, pro Ausgabe rund 123,1 Millionen Exemplare. Die Titelanzahl der Fachzeitschriften in Deutschland betrug in diesem Jahr 3.637 mit einer Gesamtauflage von 15,1 Millionen Exemplaren.

Statistisch gesehen hat jeder Deutsche ab dem sechsten Lebensjahr im Jahr 2005 34 Zeitschriften erworben.
(Quelle: IVW, 873 gemessene Publikumszeitschriften, ohne unter anderem die Sonderhefte).

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