Moderne Osteoporose-Therapien verhindern KnochenbrücheSturzfrei durch den WinterTrittunsicherheit mit zunehmendem Alter(djd/pt). Wenn
Nebel, Regen, Schnee oder Graupelschauer die Tage kaum richtig hell
werden lassen, geht niemand gern vor die Tür. Dies gilt vor allem für
all jene, die sich mit zunehmendem Alter trittunsicher fühlen und
befürchten, auf nassen Straßen und glitschigen Wegen auszurutschen.
Besonders groß ist die Angst vor Stürzen bei Personen, die sich in der
Vergangenheit bereits einen schmerzhaften Knochenbruch zugezogen haben.
Wirbelkörper, Handgelenke oder auch die Hüfte brechen bei Frauen nach
den Wechseljahren besonders leicht. Denn bei jeder dritten Frau ab 50
ist der Knochenstoffwechsel hormonell bedingt gestört (Risiko-Check
unter www.konnektiv-osteoporose.de).
Die Knochendichte geht so stark zurück, dass die Knochen porös werden
und somit selbst leichte Stürze oder ruckartige Bewegungen zu Brüchen
führen können
Fast so gefährlich wie BrustkrebsOsteoporose heißt die
unterschätzte Volkskrankheit, von der allein in Deutschland rund acht
Millionen Menschen betroffen sind – mehr als 80 Prozent von ihnen sind
Frauen. Werden sie nicht adäquat behandelt, kann ein Knochenbruch für
sie nicht nur Pflegebedürftigkeit und eine massive Einschränkung der
Lebensqualität bedeuten – er kann sogar tödlich sein. "Bei den über
60-Jährigen liegt der Anteil der Hüftfrakturen an der
Gesamtsterblichkeit etwa in der gleichen Größenordnung wie Brustkrebs",
erklärt der Hamburger Experte Prof. Dr. Hans-Peter Kruse. Der
renommierte Spezialist beklagt die unbefriedigende Behandlungssituation
in Deutschland: "Eine spezifische medikamentöse Therapie erhalten nur
ein Viertel der betroffenen Frauen."  Leider sieht die Versorgungssituation in Deutschland nicht rosig aus.
Foto: djd/Kompetenz Netzwerk Osteoporose
Behandlung fördert Knochenneubildung
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Auch im Winter die Balance zu halten, ist für Osteoporose- Patientinnen entscheidend.
Foto: djd/Kompetenz Netzwerk Osteoporose
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Dabei stehen zur Behandlung der Erkrankung effektive Medikamente zur Verfügung, die das Bruchrisiko senken. Neben Bisphosphonaten, die den Knochenabbau hemmen, werden in der Leitline des Dachverbandes für Osteologie (DVO) Präparate empfohlen, die zusätzlich die Mikrostruktur der Knochen wieder aufbauen. "Vom Wirkmechanismus erscheint es für eine Osteoporosen besonders günstig, wenn nicht nur der Knochenabbau gebremst, sondern auch die Knochenneubildung gefördert wird, wie dies bei dem so genannten dualen Wirkmechanismus von Strontiumranelat (Protelos) der Fall ist", erklärt Prof. Kruse. Um den Behandlungserfolg zu sichern, muss zusätzlich eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr gewährleistet sein. Auf regelmäßige Bewegung, die die Koordination fördert und die Muskelkraft stärkt, sollte ebenfalls geachtet werden.
Protelos
Kalzium
Vitamin-D

Osteoporose-Patientinnen, die eine zeitgemäße Therapie erhalten, können ihre Freizeit unbeschwert mit ihren
Enkeln genießen. Foto: djd/Kompetenz Netzwerk Osteoporose
Vitamin D für bessere KoordinationUm Alarmsignale nicht zu
übersehen, rät Dr. Kai-Uwe Heuer älteren Patientinnen auch bei
scheinbar glimpflichen Stürzen zur Untersuchung. "Es gibt
Knochenbrüche, die keine Schmerzen verursachen", betont der
Hildesheimer Orthopäde. Der Facharzt weiß, dass auch ein
Vitamin-D-Mangel hinter Trittunsicherheit und Stürzen stecken kann.
Vitamin D ist nicht nur für den Knochenaufbau von Bedeutung, sondern
auch für Koordinationsfähigkeit und Gangsicherheit. Als besonders
effektive Osteoporose-Therapie empfiehlt der Berliner Experte Professor
Dr. Kruse daher ein Kombinationspräparat wie Fosavance, das neben
Alendronat bereits die nötige Wochendosis an Vitamin D in einer
Tablette enthält. Fosavance |
|  Vitamin D: Der Hormonstoff ist nicht nur für den Knochenaufbau von Bedeutung, sondern auch für Koordinationsfähigkeit und Gangsicherheit. Foto: djd/www.initiativegegenknochenschwund.de
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