Eine Geldanlage mit Perspektive

Wärmepumpen

(djd). Viele Bundesbürger machen sich angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten Gedanken, wie sie ihr Erspartes langfristig sicher und möglichst auch noch gewinnbringend anlegen können. Wer bereits ein eigenes Haus besitzt oder bauen will, hat schon eine gute Anlagestrategie gewählt, die nicht nur finanziell lohnend ist, sondern auch in puncto Lebensqualität Zinsen abwirft. Verbessern lassen sich die finanziellen Perspektiven eines Eigenheims durch die Investition in den Einsatz regenerativer Energiequellen für die Heizung und Warmwasserbereitung. Auch wenn die Energiepreise derzeit Achterbahn fahren, im Mittel zweifelt niemand daran, dass sie langfristig weiter steigen und dass sich in der Folge auch alternative Brennstoffe wie Holz verteuern werden.


Wohin mit dem Geld angesichts trudelnder Finanzmärkte? Langfristig zahlen sich Investitionen in die
Energiebilanz des eigenen Hauses aus.

Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
      
 

Wärme aus der Natur statt Verbrennungsenergie

Ideal sind Techniken, die gänzlich auf Verbrennung verzichten, wie etwa die Wärmepumpentechnik. Im Neubau können besonders effizient arbeitende Erdwärme- oder Grundwassersysteme zum Einsatz kommen. Auch im Bestandsbau lohnt sich die Nachrüstung mit einer Wärmepumpe, meint Diplom-Ingenieur Karl Ochsner, Geschäftsführer des Herstellers Ochsner Wärmepumpen. Selbst Wärmepumpen, die das Medium Luft als Wärmequelle nutzen, können bei Frost noch hohe Vorlauftemperaturen erzeugen, die nicht nur zum Betrieb von Fußboden- oder Wandflächenheizungen ausreichen, sondern auch Heizkörper versorgen können. Die Installation der Wärmepumpentechnik wird vom Staat im Übrigen mit günstigen Krediten und Zuschüssen gefördert. Unter www.kluges-heizen.de gibt es mehr Informationen.


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Der Wert des Hauses wird gesteigert

Der Einbau einer Wärmepumpe steigert den Wert des Gebäudes. Wer im Energieausweis eine Wärmepumpe für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung dokumentiert hat, der kann mit einem deutlich höheren Verkaufswert der Immobilie rechnen. Außerdem sorgt die "Wertanlage Wärmepumpe" nicht nur für eine Wertsteigerung, sondern bringt auch eine "Rendite" in Form der eingesparten Energiekosten. Wärmepumpen nutzen ca. 75 Prozent Umweltenergie und nur ca. 25 Prozent Strom, d.h. Preissteigerungen bei Strom wirken sich bezogen auf den Wärmebedarf des Hauses niemals so stark aus wie Preissteigerungen bei Öl oder Gas - dort sind es 100 Prozent. Dadurch erhöht sich der Einspareffekt und damit die "Rendite" einer Investition in eine Heizungssanierung mit jeder Energiepreissteigerung.


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