Bier in der Küche

Immer mehr Genießer experimentieren mit Pils als Kochzutat


Champignon-Rahmsuppe mit Bier, Schweinebraten mit einer raffinierten Biersoße und Tiramisu, mit einem perlenden Pilsgeschmack, so lockt Katharina Federl ihre Gäste. Foto: djd/Bitburger

(djd/pt). Kaum ist die Grillsaison zu Ende, wird bei vielen Schlemmern und Genießern die heimische Küche wieder zu einem Lebensmittelpunkt. Wenn es draußen kalt wird, macht es umso mehr Freude, an dampfenden Töpfen zu werkeln, während leckere Küchendüfte das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Hier darf experimentiert, probiert und dekoriert werden, was die Phantasie hergibt, und genussfreudige Gäste sind immer gern gesehen. Längst hat sich auch der Gerstensaft aus heimischer Herstellung einen Stammplatz in der Küche erobert - nicht nur als Tischgetränk passt ein gut gekühltes Premium-Pils zu den meisten Menus, auch als Geschmackszutat im Essen wird es bei Hobby- und Profiköchen wieder entdeckt.


Bier beim Kochen und Backen: Bitter, süß und prickelnd frisch

Es ist vor allem die Mischung aus bitteren Hopfen- und süßen Malz-Aromen, die das Bier zu einer interessanten geschmacklichen Komponente im Essen macht. Doch Bier kann noch mehr: Durch seinen Kohlensäuregehalt ist es auch eine gute Zutat in Teigen, da seine moussierende, prickelnde Konsistenz als natürliches Treibmittel wirkt. Käse, Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch oder Krustentiere: Fast alles entwickelt, in einem leckeren Bierteig ausgebacken, vollen Geschmack.