Der Winter wird breitGrößere Reifenformate – beliebt auch in der kalten Jahreszeit(djd).
Reifenbreiten von 15 und 16 Zoll, sogar die eher exklusiven Größen 17
und 18 Zoll, sind auf deutschen Straßen in der kalten Jahreszeit immer
öfter zu beobachten. In den typischen "Winterreifenländern"
Deutschland, Österreich und Schweiz verzichten immer mehr Autofahrer
darauf, auf schmalere Pneus umzusteigen. Der Grund dafür ist vor allem die verbesserte Reifentechnologie. Zumindest bei den Premiummarken bedeutet Breite heute auch im Winter mehr Sicherheit. Verantwortlich dafür ist neben den Gummimischungen besonders die Profilgestaltung. Eine Vielzahl fein eingeschnittener Lamellen in den Profilblöcken sorgt zusätzlich dafür, dass sich die Reifen mit einem glatten Untergrund gut verzahnen und sich Traktion sowie Seitenhalt entsprechend verbessern. Trend zu Qualität"Sicher
spielt auch die bessere Optik größerer Reifen- und Felgenkombinationen
eine Rolle", meint beispielsweise Alexander Lührs vom Hersteller
Continental. Hinzu kommt laut Lührs, dass Neuwagen inzwischen schon ab
Werk auf größeren Rädern stehen als die Vorgängermodelle. Einen
besonders deutlichen Anstieg der Nachfrage beobachtet der Reifenexperte
bei den 16-Zöllern. Von 3,7 Millionen Winterreifen dieser Größe im Jahr
2004 stieg der Absatz im Jahr 2006 schon auf 5,7 Millionen Stück. | | |
Frühzeitig umsteigen
Egal ob schmal oder breit, Experten raten in jedem Fall zu einem frühzeitigen Umstieg auf Winterreifen. Diese sind dank ihrer Gummimischung, die sogar bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt geschmeidig bleibt, bereits bei herbstlichen Temperaturen die sicherere Wahl. "Wer rechtzeitig einen Werkstatttermin vereinbart, kann zudem relativ sicher sein, dass die begehrten Premiumreifen ohne Wartezeiten lieferbar sind", betont Alexander Lührs.

Breite Premium-Winterreifen sehen nicht nur besser aus, sondern haben heute auch die besseren
Fahreigenschaften. Foto: djd/Continental
